Die Dinge, die bleiben …

So selten ich hier auch neue Beiträge veröffentliche, noch seltener sind sie wirklich persönlich. Doch es gibt Zeiten …

Wer ihn kannte, weiß es bereits: André Wiesler ist viel zu jung verstorben. Wer ihn nicht kannte, findet hier einen Nachruf und an vielen anderen Orten im Netz. Deshalb will ich gar nicht viele Worte verlieren – auch weil mit Andrés Tod bereits viele verloren gegangen sind. So ist das wohl mit verstummenden Schriftstellern.

André war der erste, der auch mich einen Schriftsteller nannte. Dafür bin ich ihm bis heute verbunden. Mia und ich verdanken André viel, obwohl sich unsere Wege in den letzten der fünfzehn Jahren, die wir uns kannten, zunehmend weiter voneinander entfernten. Neben all seinen Talenten und Leistungen, war André vor allem ehrlich und direkt. Manchmal zu sehr. Es gab bis zuletzt immer wieder Überschneidungen – bei Projekten und auf Conventions -, aber ich vermisse, die Zeit, in der wir Freunde waren. Leider habe ich das erst jetzt verstanden. Die Dinge, die bleiben, sind die Dinge, die wir vermissen. Und das tut weh.

J. und L. wir denken an euch.

 

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