Das Fluchen der dreizehnten Fee: Deutscher Phantastik Preis 2017

Wisst ihr, was passiert ist, als beim letzten Mal eine Fee nicht zu einer geschlossenen Gesellschaft eingeladen wurde, weil es angeblich nur zwölf goldene Teller für die dreizehn Feen der Gegend gab? Richtig. Dornröschen und ihr ganzer Hofstaat haben 100 Jahre verschlafen und vollkommen den Anschluss verloren.

Jetzt ist es wieder passiert, denn Die Grüne Fee ist nicht zum Deutschen Phantastik Preis 2017 eingeladen worden – und dass obwohl sie sogar die einzige Fee des ganzen Königreichs ist. Damit Phantastik-Deutschland nicht die Füße einschlafen, muss etwas getan werden. Jetzt!

Die Fee braucht eure Hilfe und so geht’s!

Die Welt ist aber noch zu retten, denn jeder Teilnehmer kann bis zum 17. April auch eigene Vorschläge einreichen und Karten für die Phantastika in Oberhausen (2./3. September 2017) gewinnen. Wenn Ihr also glaubt, die Fee oder andere Gäste gehören auf die Party, könnt ihr das schnell und einfach auf folgende Weise tun:

  1. Hier geht’s zur Abstimmung.
  2. Persönliche Daten angeben. (Einen kritischen Blick darauf wirft übrigens PhantaNews.)
  3. Vorschlag eintragen. (Meine mafiösen Empfehlungen siehe unten.)
  4. „Keine Stimme abgegeben“ anklicken. (Ist nötig, damit stattdessen der eigene Vorschlag gewertet wird.)
  5. Captcha eintragen.
  6. Abschicken.

Deutscher Phantastik Preis 2017: Meine sehr subjektive Empfehlungsliste

… für alle Kategorien, zu denen ich etwas sagen kann und bei denen ich sehr dankbar wäre, wenn hier und da noch etwas Unterstützung aufzutreiben wäre.


Bester deutscher Roman [Eigener Vorschlag]: Judith & Christian Vogt | Die verlorene Puppe | Feder&Schwert

  • Warum? Weil der Roman, der es jüngst erst auf die Longlist des Seraph geschafft hat, der auf so vielen Ebenen „phantastischste“ Roman ist, den ich seit langem in Händen gehalten habe.

Beste deutschsprachige Kurzgeschichte [Eigener Vorschlag]: Mia Steingräber | Das Mädchen auf dem Eis | Selfpublisher

  • Warum? Weil Mia meine Frau ist … nein, also schon, aber tatsächlich ist Irmchens Schicksal in der Stadt auf dem Eisberg allzu bewegend, traurig und schön zugleich.

Beste deutschsprachige Anthologie/Kurzgeschichtensammlung [Eigener Vorschlag]: Judith Vogt, Mia Steingräber, Christian Vogt, Tobias Rafael Junge | Die Grüne Fee #1 | Selfpublisher

  • Warum? Weil die Fee ein in dieser Form einzigartiges Herzensprojekt aus der Welt von Eis&Dampf ist, das einfach mehr Beachtung verdient hat. Klingt hochnäsig, ich glaube aber fest daran.

Bestes deutschsprachiges Hörspiel/Hörbuch: André Wiesler | Protektor: Monsterjäger mit Sockenschuss | Verlag Torsten Low

  • Warum? Weil André mit seiner Comystery neue Wege geht und Mut belohnt werden muss.

Beste deutschsprachige Serie: Wächter-Chroniken | Papierverzierer Verlag


Bester deutschsprachiger Grafiker [Eigener Vorschlag]: Mia Steingräber | Die Grüne Fee #1 | Selfpublisher

  • Warum? Weil Mia die Fee erst zu dem gemacht hat, was sie ist.

Bestes deutschsprachiges Sekundärwerk: Geek!-Magazin | Panini Verlags GmbH

  • Warum? Weil Print totgesagt wird. Nischiges Print erst recht.

In diesem Sinne: goldene Teller für alle,
Tobi

2 Gedanken zu „Das Fluchen der dreizehnten Fee: Deutscher Phantastik Preis 2017

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